THS

Beim Turnierhundesport stehen Spaß und ein harmonisches Zusammenwirken von Hund und Hundeführer im Vordergrund. Denn bei diesem Sport muss das Team, welches aus Mensch und Hund besteht, gemeinsam verschiedene Aufgaben meistern. Sei es bei dem gemeinsamen Überwinden von Parcours, dem gemeinsamen laufen im Gelände oder der Unterordnung. Es macht Spaß gemeinsam zu rennen und zu springen. Wenn man Lust dazu hat kann man nach ein wenig Übung mit seinem Hund auch auf Turnieren teilnehmen und sich für Meisterschaften qualifizieren. Hierfür wird für die meisten Disziplinen allerdings eine Begleithundeprüfung oder eine Vorprüfung-THS benötigt.

Und grundsätzlich gilt bei uns:

  • Ohne Zwang und Schmerz
  • Arbeiten mit Motivation (Loben, Spielzeug, Leckerli, usw.)
  • Konditioniertes Training
  • Partnerschaft mit dem Hund (Team)

Wettkampfarten:

Bei allen Wettkampfarten kommt es darauf an, die Laufdisziplinen möglichst schnell und akkurat zu bewältigen. Dabei gibt es für ausgelassene Hindernisse oder runtergefallene Standen Fehlerpunkte, die in Form von Strafsekunden auf die gelaufene Zeit draufgerechnet werden. Bei der Unterordnung kommt es nur auf Fehler an, wobei Unaufmerksamkeit, Ungehorsam oder Ähnliches mit Punktabzug bestraft wird.

 

Hindernislauf-Turnier (HL)

Auf einer Strecke von 75 m müssen vom Hund acht verschiedene Hindernisse überwunden werden. Hierbei gibt es Hindernisse verschiedenster Art. In dieser Disziplin kann auf Turnieren auch schon ohne Begleithundeprüfung oder Vorprüfung THS gestartet werden.

Shorty

Bei diesem Rennen laufen zwei Teams, welche jeweils aus einem Hundeführer und einem Hund bestehen zusammen. Dabei läuft das erste Team Mensch-Hund eine 50m lange Strecke mit verschiedenen Hindernissen für den Hund nach oben. Sobald das erste Team im Ziel ist läuft das zweite Team eine gleichlangestrecke in die andere Richtung – allerdings in die andere Richtung. Hierbei kommt es neben dem Zusammenspiel mit dem eigenen Hund auch noch auf das Zusammenspiel mit dem zweiten Team an. Auch diese Disziplin kann ohne BH oder Vorprüfung THS auf Turnieren gelaufen werden.

Geländelauf (GL)

Bei dieser Disziplin ist der Hund über ein Zuggeschirr und einer speziellen Leine an einem Bauchgurt des Hundeführers befestigt. Das Ziel ist es, möglichst schnell eine Strecke von 2000m oder 5000m im Gelände zurückzulegen. Bei diesem Rennen außerhalb vom Hundeplatz kann das Team seine Kondition unter Beweis stellen.
Auch Bikejöring oder Scooter gibt es. Hierbei werden längere Strecken von bis zu 10km mit dem Fahrrad oder einem speziellen Scooter bewältigt, an dem jeweils der Hund vorne angehängt ist.

Vierkampf (VK)

Diese Disziplin ist in sich nochmal in drei verschiedene Stufen unterteilt. Hierbei startet man immer zuerst im Vierkampf I. Kann man hier zweimal auf Turnieren eine bestimmte Punktzahl erreichen, kann man sich für die zweite Stufe qualifizieren, wobei hierbei die einzelnen Aufgaben schwieriger werden. Das Gleiche gilt für den Aufstieg vom VK II in VK III.

  • Unterordnung
    Ähnlich wie bei der BH-Prüfung werden Übungen angeleint und in Freifolge ausgeführt. Hierbei ist die Aufgabenstellung vom VKI hin zum VKIII gesteigert, so dass Aufgaben dazukommen oder die vorhandenen Aufgaben in Ihrer Schwierigkeit gesteigert werden.

  • Hürdenlauf
    Bei dieser Aufgabe müssen vier (VKI und VKII) oder sechs (VKIII) hintereinander aufgestellte Hürden von Mensch und Hund überwunden werden. Hierbei müssen beide zum gleichen Zeitpunkt über die Hürden springen.

  • Slalomlauf
    Es müssen sieben Slalomtore auf einer Strecke von 75 m vom Hund und Hundeführer durchlaufen werden. Dabei stehen die Tore beim VKI näher beieinander, beim VKIII ziemlich weit auseinander.

  • Hindernislauf
    Auf einer Strecke von 75 m müssen vom Hund acht verschiedene Hindernisse überwunden werden. Hierbei gibt es Hindernisse verschiedenster Art. In dieser Disziplin kann auf Turnieren auch schon ohne Begleithundeprüfung oder Vorprüfung THS gestartet werden.

Dreikampf (DK)

Auch diese Wettkampfart ist in drei Stufen untergliedert. Der Unterschied liegt darin, dass im Gegensatz zum Vierkampf keine Unterordnung verlangt wird.

Combination Speed Cup (CSC)

Drei Teams starten als Mannschaft in einer Art Staffellauf. Jedes Team hat eine Sektion aus dem Gesamtparcours zu absolvieren. Sobald das Team Mensch-Hund der Sektion 1 im Ziel ist, startet Team 2 und dann Team 3. Es zählen am Ende die Fehlerpunkte der drei Sektionen und die Gesamtzeit. Die erste Sektion ist dabei eher wie ein Slalom mit vielen Drehungen, die zweite hat Ähnlichkeiten mit einem Hürdenlauf, die dritte Sektion ist ein abgeänderter HL. Somit ist in dieser Disziplin für jeden Hund und jeden Hundeführer was dabei.

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